Glossar
(Fachbegriffe)
A-Zeit (A-TIME)
Absolute Zeit. Die Zeit, die seit dem Beginn einer Aufnahme
vergangen
ist.
A/D (analog/digital)
Umwandlung eines analogen Signals in ein digitales.
ABERL (ATIP Burst
Error Length)
Anzahl aufeinanderfolgender Fehler während ATIP. Das Orange
Book läßt ein Maximum von 3 aufeinanderfolgenden Fehlern
zu. (s.a. BERL).
ADPCM (Adaptive
differential pulsation code modulation)
Verfahren zur Komprimierung von Audiodaten, wird bei CD-I oder
CD-ROM/XA eingesetzt um die Spieldauer zu verlängern oder
mehr Daten speichern zu können. Mit diesem Verfahren können
auf einer CD bis zu 16 Stunden Audio gespeichert werden (in Radio-Qualität
14400 Hz).
Artwork
Das Motiv, das auf eine CD gedruckt werden werden soll.
ASCII (American
Standard Code for Information Interchange)
Alphanumerischer Zeichensatz (Buchstaben, Ziffern, Interpunktionszeichen,
Sonderzeichen), der vor allen Dingen bei Mikrocomputern Verwendung
findet.
ATER (Atip Error
Rate)
Anzahl der Fehler vom Typ CRC pro Sekunde während ATIP. Das
Orange Book läßt eine maximale Fehlerquote von 10%
zu, was maximal 7 Fehler pro Sekunde entspricht.
ATIP (Absolute
Time In Pregroove)
Die Länge der spiralförmigen Spur auf einer CD, ausgedrückt
in Zeiteinheiten. Die verschiedenen Bereiche werden durch ihre
Dauer bestimmt (die Spirale beginnt bei 96 :15 :00, der Lead-In
Bereich beginnt bei 97 :27 :55, der Datenbereich beginnt bei 00
:00 :00, Lead-Out beginnt bei 74 :05 :10 und das Ende der Spirale
liegt bei 76 :05 :10).
Authoring DVD
Die Konvertierung eines hochwertigen Videosignals, digital oder
analog, in einen MPEG-2 Datenstrom, der von einem DVD-Laufwerk
verarbeitet werden kann.
BER (Bit Error
Rate)
Fehlerrate im Verhältnis zu korrekt gelesenen Bits. Die übliche
Fehlerrate einer CD-ROM liegt in einer Größenordnung
von 1 zu 1012 Bits.
BERL (Burst Error
Lenght)
Anzahl der Sektoren, die Fehler vom Typ E21 oder E31 enthalten,
was im allgemeinen auf eine physikalische Beschädigung hindeutet.
Fehler vom Typ E22 deuten auf Staub, Kratzer oder Behandlungsfehler
hin. Dieser Parameter ist äußerst wichtig, da er physikalische
Beschädigungen anzeigt, die sich auf mehr als einen Datensektor
auswirken können.
Birefraktion
Doppelte Lichtbrechung. Bestimmte Materialien besitzen diese Eigenschaft
der doppelten Lichtbrechung - auch das Substrat, das für
die Herstellung von CDs eingesetzt wird. Diese ist zurückzuführen
auf die Anordnung der Moleküle in der Materie und auf innere
Spannungen, die bei der Herstellung entstehen. Eine zu starke
Birefraktion kann zu Interferenzen führen und so Lesefehler
verursachen.
BLER (Block Error
Rate)
Maß für die Integrität der Daten auf einer CD,
drückt die Fehlerhäufigkeit (Fehler vom Typ E11, E21,
E31) innerhalb einer Sekunde Dauer aus und kann mit Analysegeräten
gemessen werden. Eine mittlere Fehlerhäufigkeit kleiner oder
gleich 220 gilt gemäß Yellow Book und Red Book als
akzeptabel.
Block (Sektor)
Auf einer CD sind die Daten in Blöcken organisiert, bestehend
aus einem Vorspann, den Daten selbst, Fehlererkennung und Fehlerkorrektur
sowie Kontrollinformationen. Ein solcher Block oder Sektor ist
die kleinste logische adressierbare (damit sie auf der CD gefunden
werden kann) Einheit und besitzt zur Identifikation eine Nummer
(Logical Block Number), damit die Daten lokalisiert werden können.
Books
Bilden zusammen die DVD-Spezifikation und teilen sich je nach
Anwendung in die Books A bis E:
DVD-ROM, Spezifikation für Read-Only Medien
Book B : DVD-Video, enthält die Spezifikationen für
Video und Anwendungen, definiert die als Software möglichen
Anwendungen und die in DVD-Player integrierten Funktionen.
Book C : DVD-Audio, enthält die Spezifikationen für
Audio und Anwendungen, definiert die als Software möglichen
Anwendungen und die in DVD-Player integrierten Funktionen.
Book D : DVD-R, Spezifikation für einmalig beschreibbare
Medien
Book E : DVD-E (erasable (löschbar) bzw. rewritable (wiederbeschreibbar))
und DVD-RAM, enthält die Spezifikationen für wiederbeschreibbare
Medien.
Buffer
Temporärer Zwischenspeicher, um die Geschwindigkeitsunterschiede
zwischen verschiedenen Peripheriegeräten auszugleichen und
einen kontinuierlichen Datenstrom zu gewährleisten. CD-Recorder
besitzen einen Buffer zwischen 512 kB und 2 MB.
Caddy
Plastikgehäuse, in das eine CD zuvor eingelegt werden muss,
bevor das ganze in ein CD-Laufwerk oder einen CD-Recorder eingelegt
wird.
CAV (Constant Linear
Velocity)
Konstante Winkelgeschwindigkeit, Geschwindigkeit des Lesers bezogen
auf die Datenspur. Viele magnetische Datenträger (Disketten,
Festplatten) drehen mit konstanter Winkelgeschwindigkeit (die
Zahl der Umdrehungen pro Minute bleibt konstant), so daß
die Daten am äußeren Rand des Mediums weiter auseinanderliegen
als in der Nähe des Zentrums.
CD-DA (Compact
Disc - Digital Audio)
Allgemein einfach CD genannt, enthält bis zu 74 Minuten Audio
in hoher Stereoqualität.
Im Gegensatz zur Schallplatte aus Vinyl, wo eine Nadel einer in
der Tiefe veränderlichen Rille folgte und die Schwingungen
übermittelte, stellt der Laserstrahl Vertiefungen auf der
Oberfläche fest und übermittelt eine binäre Information
(0 oder 1). Ton wird in ein digitales Signal umgewandelt, indem
man den Ton 44100 mal pro Sekunde mißt (44,1 kHz) und diesen
Wert in einen 16bittigen Code umwandelt (z.B. 1001 0101 1011 1101).
Für eine Sekunde Audio in HiFi-Qualität benötigt
man 1,5 Mliilionen Bit.
Weitere Formen der CD sind: CD-ROM, CD-ROM/XA, CD-I. 1983 in den
USA eingeführt, überschritten bereits 1986 die CD-Verkäufe
den Absatz von Vinyl-Schallplatten.
Die Spezifikationen der CD-DA sind im sog. Red Book definiert.
CD-ROM (Compact
Disc - Read Only Memory)
Dieses CD-Format wird in der EDV zur Speicherung von Text, Bildern
oder Sound eingesetzt. Das CD-ROM Format ist der CD-DA sehr ähnlich,
jedoch werden mehr Spuren für die Daten genutzt. Ein CD-Player
kann CD-ROMs nicht lesen, ein CD-ROM-Laufwerk kann jedoch eine
CD-DA lesen. Eine CD-ROM kann eine Informationsmenge entsprechend
250.000 Seiten Text oder 20.000 Bilder mittlerer Auflösung
speichern.
CD-ROM mode 1
Besitzt drei Ebenen zur Fehlererkennung und Fehlerkorrektur von
Daten.
CD-ROM mode 2
Besitzt zwei Ebenen zur Fehlererkennung und Fehlerkorrektur von
Audio oder Video.
CD-ROM/XA
(Compact Disc Read Only Memory eXtended Architecture)
CD-ROM, die sowohl Mode 1 als auch Mode 2 einsetzt. Erlaubt die
gleichzeitige Wiedergabe von Daten und von Sound geringer Qualität.
CD-Bridge Disc
CD-ROM/XA-Version, die von einem CD-I- und CD-ROM/XA-Laufwerk
gelesen werden kann.
CD-I (Compact
Disc Interactive)
CD, die Daten, Audio und Video beinhalten kann. Das Green Book
gibt die Spezifikationen der CD-I vor. Kann nur von einem speziellen
Laufwerk gelesen werden.
CDV (Compact Disc
Vidéo)
CD-Version, die nur Video und Audio enthält.
CD-WO (Compact
Disc Write Once)
Eine nur einmalig beschreibbare CD (auch CD-R genannt). Eine CD-WO
entspricht dem Standard ISO 9660 und kann von einem CD-ROM-Laufwerk
gelesen werden.
CIRC (Cross Interleaved
Reed-Solomon Code)
Methode zur Fehlerkorrektur, speziell entwickelt für den
Einsatz bei CDs gemäß der Red Book Spezifikation.
Close Session
Beim Schließen einer Session beim Schreiben einer CD-R wird
die TOC und ein Lead-In Bereich für den nächsten Brennvorgang
auf die CD geschrieben.
Close disc
Das Schließen einer CD verhindert weitere Schreibvorgänge
auf diese CD, auch wenn noch freier Speicherplatz vorhanden sein
sollte. Wenn die CD abgeschlossen ist, enthält der Lead-In
Bereich des letzten Brennvorgangs nicht die Adresse des nächsten
Schreibbereichs.
CLV (Constant Linear
Velocity)
Konstante lineare Geschwindigkeit. Die Daten werden mit gleichbleibender
Geschwindigkeit am Lesekopf vorbeigeführt. Die Rotationsgeschwindigkeit
der CD ist variabel entsprechend der Position des Lesekopfes.
CRC (Cyclic Redundancy
Check)
Ergibt die Anzahl der Sektoren pro Sekunde, bei denen ein Fehler
vom TYP CRC auftritt. Dieser Parameter variiert zwischen 0 und
75 Sektoren pro Sekunde.
Cross Talk
siehe XT.
DAT (Digital Audio
Tape)
Magnetband-Datenträger, wird in der EDV als Datensicherungsmedium
eingesetzt
Data Area
Bereich für Daten, beginnt bei 00 :00 :00 (ISO 9660).
Data transfer rate
Die Datentransferrate eines Audio-CD-Players (CD-DA) beträgt
150 kB/s, bei einem 12x CD-ROM Laufwerk beträgt die mögliche
Dtaentransferrate 1,8 MB/s.
Digital audio
Die Kodierung eines Wertes erfolgt mit 16 bit.
Digital data
Alle Computerdaten sind digital.
Digitalisieren
Die Umwandlung eines analogen Signals in ein digitales. Hierbei
kann es sich um Ton oder Bilder, etc. handeln.
Disc Description Protocol
(protocole de description de disque)
Schreibprotokoll der Sektoren einer CD.
Disc at Once
Ein Methode zum Beschreiben von CDs, bei der die CD in einer einzigen
Session beschrieben und geschlossen wird. Die TOC und der Lead-In
Bereich werden direkt im Anschluss geschrieben und müssen
von der Brennsoftware vorbereitet werden.
DRAW (Direct Read
After Write, Lecture directe après écriture)
Bezieht sich auf optische Disks.
DVI (Digital Video
Interactive, Vidéo digitalisée, interactive)
Algorithmus für Kompression/Dekompression von Videodateien.
DVD-R
DVD-Recordable, einmalig beschreibbare DVD.
DIGITAL VERSATILE DISC
E11
Ein Fehler vom Typ E11 zeigt einen einzigen, wiederherstellbaren
Datenverlust an.
E12
Ein Fehler vom Typ E12 zeigt einen einzigen, wiederherstellbaren
Datenverlust des zweiten Dekoders an.
E21
Ein Fehler vom Typ E21 zeigt einen wiederherstellbaren Datenverlust
in zwei Fällen an.
E22
Ein Fehler vom Typ E21 zeigt einen wiederherstellbaren Datenverlust
des zweiten Dekoders in zwei Fällen an.
E31
Ein Fehler vom Typ E31 zeigt die Anzahl der nicht wiederherstellbaren
Fehler im ersten Dekodieralgorithmus an.
E32
Ein Fehler vom Typ E31 zeigt die Anzahl der nicht wiederherstellbaren
Fehler im zweiten Dekodieralgorithmus an. Ein Fehler dieser Art
auf einer CD ist nicht zulässig.
ECC (Error Correction
Code)
Algorithmus, der die Wiederherstellung von aufgrund Defekten verlorener
Daten erlaubt
ECC (Eccentricity)
Exzentrizität. Abstand des Mittelpunktes der CD vom Mittelpunkt
der Spurspirale. Beträgt bei CDs etwa ± 70 m , bei
CD-ROMs sollte dieser Wert jedoch besser bei ± 50 m liegen,
da bei Datenzugriffen auf CD-ROMs der Lesekopf mehr springen muß,
im Gegensatz zu Audio-CDs, wo der Zugriff linear erfolgt.
EDC (Error Detection
Code)
Algorithmus zur Fehlererkennung
Electroforming
Übliches Verfahren zur Erzeugung einer Metallmaske oder Matrize
(Master) für die Serienfertigung von CDs, ausgehend von einem
Glasmaster
Form1
Unterformat der CD-ROM Mode 2, findet Einsatz bei Photo-CDs und
elektronischen Büchern
Form2
Unterformat der CD-ROM Mode 2, findet Einsatz bei Anwendungen
und Daten, die auf eine strenge Fehlerkorrektur verzichten können
/Video, Audio, etc.)
Glasmaster
Das zuallererst beschriebene Medium, dieses wird für die
CD-Serienfertigung benötigt. Die Glasmatrize wird mit einem
fotosensitiven Film beschichtet, ein Laser schreibt die Daten
auf diesen Film. Die belichteten Teile dieser Glasmatrize werden
speziell behandelt und stellen die Informationen dar.
Green Book
Standard für CD-Is
Header field
4 Bit, die jeweils am Anfang jedes Sektors der CD-ROM stehen.
Dieser Vorspann beinhaltet die Sektoradresse und die Schreibmethode.
High Sierra
Dateisystem, aus dem die Norm ISO 9660 entstand
IG (Intensity Groove)
Maß für die Reflektivität der Spirale in %. Dieser
Parameter wird an 10 Punkten des Datenbereichs der CD-Oberfläche
gemessen (die entsprechenden Messwerte vor und nach dem Schreiben
heißen IGa bzw. IGb).
IL (Intensity Land)
Maß für die Reflektivität des Land in %. Dieser
Parameter wird an 10 Punkten der gesamten CD-Oberfläche gemessen
(die entsprechenden Messwerte vor und nach dem Schreiben heißen
ILa bzw. ILb).
Index
Punkte auf der Datenspur, nach denen gesucht werden kann
Spritzguß
(Injection molding)
Die Polycarbonat-Scheiben, die den Träger einer CD bilden,
werden hergestellt, indem der Kunststoff unter Druck in eine Gußform
gepresst wird.
ISO 9660
Internationale Norm, die die Organsiation von Dateien auf einer
CD beschreibt.
ISRC (International
Standard Recording Code)
Optionaler Code, der individuell einer Spur zugeordnet werden
kann. Der ISRC Wert im Kanal Q kennzeichnet eine Spur mit Ursprungsland
(2 ASCII-Zeichen), Herstellungsjahr (2 Ziffern), Hersteller (3
ASCII-Zeichen) und eine 5-stellige Seriennummer.
Jewel Case
Aufbewahrungsbehältnis aus Kunststoff für CDs
Jitter (Standard
Deviation)
Jitter wird jeweils individuell für Pit und Land von 3T bis
11T gemessen. Jedes Pit und jedes Land wird gemessen und Jitter
wird nach statistischen Methoden analog einer Standard-Abweichung
berechnet.
Kapazität
Die normale Kapazität einer CD beträgt 650 MB, organisiert
in 335250 Sektoren mit je 2 Kb.
Dies entspricht einer Spieldauer von ca. 74 Minuten bei hoher
Tonqualität. Die beschreibbare Kapazität einer CD beträgt
mindestens 650 MB, hängt jedoch von mehreren Faktoren wie
z.B. Umdrehungsgeschwindigkeit und Spurweite ab.Manchmal ist es
möglich, mehr Daten auf die CD zu brennen (überbrennen),
als es die Nominalkapazität aussagt, aber dann kann es sein,
dass manche Laufwerke Schwierigkeiten beim Lesen solcher CDs haben.
kB (kiloByte)
1024 Byte (1024*8 bit)
Label
Bedruckung der obersten Schicht einer CD, z.B. mit dem Hersteller,
dem Inhalt der CD, etc.
Lacquer coating
(Lacküberzug)
Schutzschicht, die die Oberfläche der CD mit der vorher aufgetragenen
Speicherschicht und Reflexionsschicht bedeckt und vor Beschädigung
schützt.
Land
Auch "flat" genannt, der Teil der Spirale (des Groove),
der nicht vom Laser verbrannt wird.
Lead In Area
Der Teil einer CD, wo die Spirale beginnt und der die TOC (Table
of Contents) enthält.
Diese TOC enthält eine Liste der Spuren (Tracks) und ihre
Speicheradresse. Die TOC wird geschrieben, sobald eine Session
geschlossen wird. Der Lead-In Bereich belegt bis zu 4500 Sektoren
(etwa eine Minute oder 9 MB). Wenn die CD noch nicht geschlossen
ist, liefert der Lead-In Bereich die Adresse des nächsten
beschreibbaren Bereichs.
Lead Out Area
Pufferbereich am Ende der CD, nach der letzten Spur. Der Lead-Out
Bereich hat keinen Inhalt und belegt 6750 Sektoren für die
erste Session und 2250 Sektoren für die folgenden.
LECC (Layered Error
Correction Code)
Verfahren zur Fehlerkorrektur. Setzt ein, wenn das CIRC Verfahren
die Fehler nicht korrigieren konnte. LECC führt zunächst
nochmals eine Fehlererkennung durch und versucht, die Fehler mittels
EDC und ECC zu korrigieren.
Lenght Deviation
Längenabweichung. Die Länge jedes Pits und jedes Lands
wird gemessen und die Mittelwerte werden mit den Idealmaßen
verglichen. Die ideale Länge für Pits und Lands wird
durch die Formel nT= n x 231,4 definiert, wobei n von 3 bis 11
eingesetzt wird.
Die Abweichung ist die Differenz zwischen dem Mittelwert und dem
Idealwert.
Master (Matrize)
Original-CD aus Glas, von dem Kopien erstellt werden können
Mastering
Der Vorgang des Beschreibens einer mit einer fotosensitiven Schicht
überzogenen CD aus Glas mit Daten, daraus entsteht das Master
für die Serienfertigung von CDs.
Metallisierung
(Metallizing)
Prozeß, der die Oberfläche der Polycarbonatscheibe
nach dem Spritzguß mit einem dünnen Metallüberzug
versieht. Dies wird im Vakuum durchgeführt.
MID (Maximum Information
Diameter)
Muß kleiner als 116 mm sein. Der Parameter MID ist eine
wichtige Größe, da der Spritzgußvorgang und die
nachfolgende Bearbeitung mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Problemen
am Ende der Datenspur führen können. Das Signal MID
markiert das Ende der CD. Wenn MID außerhalb der Spezifikation
liegt, kann dies zu Problemen in folgenden Bereichen führen:
erhöhtes Risiko der Abschwächung der hochfrequenten
Signale sowie erhöhtes Risiko, daß die Spur aufgrund
Doppelbrechung (Birefraktion), Kratzern oder Fingerabdrücken
verloren wird.
Mixed Mode
CD beinhaltet mehrere Spuren, die nicht vom gleichen Typ sind.
MO (Magneto-optical)
Optisches Speichermedium, das beschrieben und gelöscht werden
kann
MB (Mega Byte)
Etwa eine Million Bytes
NWA (Normalized
Wobble Amplitude)
Verhältnis zwischen Wobble-Frequenz und Push Pull. Das Orange
Book legt das Verhältnis NWA auf einen Wert zwischen 0,035
et 0,05 fest.
Orange Book
Standard für beschreibbare CDs. Besteht aus zwei Teilen,
einen für CD-Rs und einen zweiten für CD-RWs.
OS-9
Bei CD-I eingesetztes Echtzeit-Betriebsystem.
PCM (Pulse Code
Modulation)
Standardmethode zur Audiokodierung
Photo-CD
Von Kodak speziell für die Archivierung von Fotos entwickelte
beschreibbare CD, die mit CD-ROM/XA-, Photo-CD- oder CDI-Laufwerken
gelesen werden kann. Jede Photo-CD kann bis zu 100 Fotos speichern.
Pit
Bereich der CD, der von einem Laserstrahl verbrannt wurde, um
eine Änderung der Reflektivität zu erreichen.
Post-Gap
Bereich am Ende einer Spur, die Mindestlänge beträgt
zwei Sekunden.
Pre-Gap
Bereich am Anfang einer Spur.
Premastering
Aufbereitung der Daten, die auf der CD enthalten sein sollen,
bevor die Serienfertigung beginnt.
Programm Area
Bereich der CD, wo sich die Daten befinden
Proof Disc
CD für Testzwecke
Protective coating
(Schutzschicht)
Schutzschicht für die Speicher- und Reflexionsschicht, aus
Lack oder Polymer-Kunststoff, wird mit einer Düse aufgetragen
und mit UV-Strahlen gehärtet
Push Pull
Der Parameter Push Pull (PP) ist ein Maßstab für die
Qualität der Spirale und bewertet, wie leicht es für
ein Laufwerk ist, der Spiralspur zu folgen. PPa ist der Wert,
den Push Pull vor dem Schreiben hat, man setzt diesen in Verhältnis
zur Reflektivität der Spirale vor dem Schreiben (IGa). Ebenso
für PPb (nach dem Schreiben mit IGb). Man benutzt vor allen
Dingen die Normalisierte Push Pull Rate (NPPR), die nach folgender
Formel berechnet wird :
NPPR muß zwischen 0,5 und 1 liegen. Push Pull wird an 10
Punkten im Datenbereich der CD gemessen. Beim CD-CATS Testverfahren
wird PP mit einem linear polarisierten Licht gemessen. Ein System,
das die Messung mit zirkular polarisiertem Licht vornimmt, kann
zu anderen Ergebnissen kommen.
RC (Radial Contrast)
Der Radialkontrast ist der Reflektivitätsunterschied zwischen
der Spirale selbst und dem Bereich zwischen der Spirale. Gemäß
Orange Book muß RC bei einer beschriebenen CD größer
als 20% sein, bei einer frischen CD größer als 5%.
RC wird an 10 Punkten über die ganze CD-Oberfläche gemessen.
Red Book
Standard für CD-A.
REF (Reflectivity)
Datenformat für die Speicherung von Grafik, Sound und Animationen
RIFF (Resource
Interchange File Format)
Format de fichier qui autorise le stockage de graphiques, de
sons,
danimations.
RN (Radial Noise)
Radialrauschen kann bei beschädigten Spuren im Frequenzbereich
zwischen 500 und 2500 Hz auftreten.
SVY (Scanning Velocity)
Liegt zwischen 1,2 m/s und 1,4 m/s. Unter 1,2 m/s wird die Amplitude
I3 beeinflußt. Der Parameter SVY gibt die Geschwindigkeit
an, mit der sich die CD aus Sicht des Lesekopfes bewegt. Wenn
die Geschwindigkeit zu hoch ist, wird die Amplitude I3 zu gering.
SVY wird an 10 Punkten über den Datenbereich der CD gemessen.
Das Resultat wird als Minimum, Maximum und Mittelwert angegeben.
Die Abweichungen der SVY müssen kleiner als 0,01 m/s sein
(CD-CATS).
SLD (Start Lead
In)
Der Beginn des Lead-In Bereiches muß innerhalb eines Radius
von 23,1 mm liegen. Das CD-Laufwerk nutzt diese Angabe, um die
TOC (Table Of Contents) zu lokalisieren. Wenn der Parameter SLD
außerhalb der Spezifikation liegt , kann das Laufwerk die
TOC nicht finden.
SPD (Start of Program
Diameter)
Muß innerhalb eines Radius von 24,8 mm und 25,04 mm liegen.
Der Parameter SPD wird vom Laufwerk genutzt, um den Beginn der
Spur zu finden. Wenn der Parameter SPD außerhalb der Spezifikation
liegt, benötigt das Laufwerk mehr Zeit, um die erste Spur
zu finden.Stamper
Metallteil, das in der Spritzgußform liegt und die Spiralspur
(Groove) erzeugt.
Substrat
Trägerscheibe aus Polycarbonat, auf die weitere Schichten
aufgetragen werden
TIFF (Tagged Image
File Format)
Weit verbreitetes Dateiformat zur Speicherung von Bildern, z.B.
beim Scannen
TOC (Table Of Contents)
Inhaltsverzeichnis einer CD im Lead-In Bereich. Die TOC enthält
die Adresse, wo jede Datenspur beginnt, sowie den Typ der CD.
Track
Bei einer Audio-CD entspricht jedes Lied einem Track. Bei Computerdaten
gibt es nur eine Spur. Wenn es sich um eine CD vom Typ Mixed handelt,
enthält sie eine Datenspur und die Audiotracks. Bis zu 99
Spuren können auf einer CD untergebracht werden.
Track Pitch
Physikalische Distanz zwischen zwei Kurven der Spirale, liegt
bei einer CD etwa zwischen 1,5 à 1,7 µ.
Turnaround Time
Zeit, die für die Produktion einer CD benötigt wird.
Volume description
Bereich am Beginn der CD, reserviert für Informationen wie
Ursprung, Copyright-Hinweise, etc.
W-O (Write Once)
Einmalig beschreibbare optische Disk
WORM (Write Once,
Read Many)
Identisch mit W-O
Yellow Book
Als Philips und Sony den Standard für CDs schufen, wurde
dieser Standard in einem Buch mit gelbem Einband publiziert, daher
der Name dieses Standards.
XT (Cross Talk)
Maß für das Rauschen in Hochfrequenzsignalen. XT muß
kleiner als 50% sein. Zu hohe Werte für XT verursachen Störungen
im HF-Signal, was wiederum zu erhöhten BLER-Werten führt.
Zugriffszeit (Access
Time)
Die Zeit, die ein CD-Laufwerk benötigt, um eine CD zu durchsuchen
und die gesuchte Information abzurufen (je nach Laufwerk zwischen
120 und 600 ms).
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